WHOIS-Abfrage kostenlos
Domain-Inhaber, Registrar, Ablaufdatum und Nameserver sofort per WHOIS-Abfrage prüfen – kostenlos, ohne Anmeldung, für jede TLD.
Domain eingeben – in Sekunden siehst du, wer die Domain registriert hat, bei welchem Registrar sie liegt, wann sie abläuft und welche Nameserver sie nutzt. Keine Registrierung, keine Kreditkarte, kein Tageslimit. Du kannst so viele WHOIS-Abfragen machen wie du brauchst.
Egal ob du prüfen willst, wem eine Domain gehört, bevor du sie kaufst, den Inhaber einer .de-, .at- oder .ch-Domain kontaktieren willst, oder einfach wissen willst, wann eine Domain ausläuft: das Tool liefert alle verfügbaren WHOIS-Daten auf einen Blick. Wir erklären außerdem, was die einzelnen Felder bedeuten, warum DSGVO-bedingt oft keine Inhaberdaten mehr sichtbar sind, und wie du in solchen Fällen trotzdem an die richtigen Informationen kommst.
So führst du die WHOIS-Abfrage in 3 Schritten durch
Die Abfrage ist bewusst einfach gehalten. Kein Konto, kein Onboarding, keine Wartezeit.
- Domain eingeben. Trag
example.deoder eine vollständige URL wiehttps://example.dein das Suchfeld ein. Das Tool erkennt die Domain automatisch – du musst keinhttp://weglassen oder hinzufügen. - Auf „WHOIS prüfen" klicken. Die Abfrage startet direkt und ruft die Daten vom zuständigen WHOIS-Server ab.
- Ergebnisse lesen. Die WHOIS-Daten erscheinen als übersichtliche Tabelle: Registrar, Registrant-Infos (sofern nicht per DSGVO geschwärzt), Registrierungsdatum, Ablaufdatum und Nameserver.
Du kannst die Abfrage beliebig oft wiederholen – mit beliebigen Domains. Es gibt keinen Counter, kein „Noch X Abfragen heute frei".
Tipp für .de-Domains: DENIC (die Vergabestelle für .de-Domains) gibt seit der DSGVO-Einführung 2018 keine persönlichen Inhaberdaten mehr in der Standard-WHOIS-Ausgabe heraus. Was du trotzdem siehst: Registrar, Nameserver und Status. Für Inhaberinformationen brauchst du den offiziellen DENIC-Webcheck oder musst den Registrar direkt kontaktieren.
Was die WHOIS-Daten bedeuten
Eine WHOIS-Abfrage liefert je nach TLD und Registrar unterschiedlich viele Felder. Hier ist, was die wichtigsten Einträge in der Praxis bedeuten.
- Registrar – Das Unternehmen, über das die Domain registriert wurde. Typische DACH-Registrare sind STRATO, united-domains, checkdomain.de, Hostpoint (.ch) oder Domaintechnik.at. Die Registrar-IANA-ID ist die offizielle Kennzahl bei ICANN.
- Registrar WHOIS Server – Der Server, den das Tool für die Abfrage kontaktiert hat. Nützlich, wenn du eine Abfrage manuell per Terminal wiederholen willst (
whois -h <server> <domain>). - Registrant Name / Organization – Name und Firma des Domain-Inhabers. Bei
.de-Domains oft leer oder durch „REDACTED FOR PRIVACY" ersetzt (DSGVO). Bei.com/.netsind die Daten häufiger sichtbar, viele Registrare bieten aber WHOIS-Privacy optional an. - Registrierungsdatum (Creation Date) – Wann die Domain zum ersten Mal registriert wurde. Alte Domains mit langer Geschichte wirken in Googles Augen tendenziell vertrauenswürdiger – auch wenn Alter allein kein direkter Ranking-Faktor ist.
- Ablaufdatum (Expiry Date) – Wann die Domain-Registrierung ausläuft. Läuft sie ab, wird sie in der Regel kurz danach frei und kann von jedem registriert werden. Für Domain-Monitoring und Kaufinteresse wichtig.
- Letztes Update (Updated Date) – Wann zuletzt eine Änderung an den WHOIS-Daten vorgenommen wurde – z.B. Registrar-Transfer oder Inhaber-Update.
- Nameserver – Auf welchen DNS-Servern die Domain liegt. Damit erkennst du, welcher Hosting-Anbieter oder DNS-Dienst genutzt wird (z.B. Cloudflare, STRATO, Hetzner).
- Domain-Status – Technischer Zustand der Domain.
clientTransferProhibitedbedeutet, die Domain ist gegen unbeabsichtigte Transfers gesperrt – Standard bei den meisten Registraren.pendingDeleteheißt, die Domain läuft gerade ab und wird in Kürze freigegeben. - DNSSEC – Gibt an, ob die Domain mit DNSSEC-Signaturen gesichert ist. Für Sicherheits-Audits und kritische Infrastruktur relevant.
Nicht alle Felder sind bei jeder Domain befüllt. TLDs wie .de, .at und .ch geben seit der DSGVO deutlich weniger persönliche Daten heraus als ältere gTLDs wie .com oder .net. Das ist keine Fehlfunktion des Tools – sondern die bewusste Politik der jeweiligen Registry.
Wem gehört die Domain? – Domaininhaber herausfinden trotz DSGVO
Die häufigste Frage beim WHOIS-Thema: „Ich sehe nur REDACTED – wie finde ich trotzdem heraus, wem die Domain gehört?" Hier die vier Wege, die in der DACH-Praxis wirklich funktionieren.
Weg 1: Registrar direkt kontaktieren. Jeder WHOIS-Datensatz enthält eine Missbrauchs-E-Mail (Registrar Abuse Contact Email). Für legitime Anfragen – z.B. rechtliche Auseinandersetzungen oder Kaufinteresse – kannst du dort anfragen. Der Registrar leitet deine Anfrage unter Umständen an den Inhaber weiter.
Weg 2: DENIC-Webcheck für .de-Domains. DENIC stellt unter denic.de eine eigene WHOIS-Oberfläche bereit, die für verifizierte Anfragen etwas mehr Daten herausgibt als ein öffentliches WHOIS-Tool – insbesondere für Behörden und Anwälte mit legitimem Interesse.
Weg 3: Impressum der Website prüfen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Websitebetreiber (mit gewerblichem Zweck) gesetzlich zur Impressumspflicht verpflichtet. Das Impressum enthält in der Regel Name, Anschrift und Kontaktdaten – und die müssen nicht verschlüsselt sein. Das ist der schnellste Weg, wenn die Site noch aktiv ist.
Weg 4: Web-Archive und historische WHOIS. Dienste wie die Wayback Machine oder DomainIQ bieten historische WHOIS-Snapshots aus der Zeit vor 2018 an – dort waren Inhaberdaten noch öffentlich sichtbar. Nützlich, wenn eine Domain lange existiert und die historischen Eigentümer relevant sind.
Was du tun kannst, wenn alle vier Wege scheitern: Wenn eine Domain geparkt oder inaktiv ist, kein Impressum zeigt und der Registrar nicht antwortet, bleibt im Regelfall nur der Rechtsweg über ein zuständiges Gericht, das DENIC oder einen anderen Registrar zur Herausgabe der Inhaberdaten verpflichten kann.
WHOIS und RDAP: Was sich 2019 geändert hat
Neben dem klassischen WHOIS-Protokoll gibt es seit 2019 RDAP (Registration Data Access Protocol) – den offiziellen Nachfolger, den ICANN vorantreibt. Die meisten Nutzer werden den Unterschied im Alltag nicht spüren, aber für technische Anwender lohnt ein Blick.
WHOIS ist ein 40 Jahre altes Protokoll: Textausgabe ohne standardisiertes Format, keine Authentifizierung, kein HTTPS. Jede Registry interpretiert die Ausgabe leicht anders, was automatisiertes Parsen fehleranfällig macht.
RDAP liefert dieselben Daten als strukturiertes JSON über HTTPS – mit einheitlichem Schema, Unterstützung für verschiedene Zugriffsstufen (öffentlich / authentifiziert / Behörden) und internationalisierten Zeichen (IDN-Domains). Für .de-Domains bietet DENIC eine RDAP-API; für .com/.net hat Verisign eine eigene RDAP-Instanz.
Was das für dich bedeutet: Wenn du WHOIS-Daten per Script oder API auswerten willst, lohnt sich der Umstieg auf RDAP. Für manuelle Einzel-Abfragen macht es keinen praktischen Unterschied – das Tool nutzt automatisch den optimalen Abfrageweg.
WHOIS-Daten im SEO- und Domain-Kontext
WHOIS-Abfragen sind nicht nur für technische Admins oder Juristen relevant. Im DACH-SEO-Alltag gibt es fünf konkrete Anwendungsfälle.
1. Domain-Kauf und -Bewertung. Bevor du eine Domain kaufst – ob über einen Broker, Sedo oder eine Auktion – prüfst du via WHOIS, wann sie registriert wurde, wie alt sie ist und ob der Registrar seriös wirkt. Alte Domains (Creation Date vor 2015) haben oft eine stärkere SEO-Historie als brandneue.
2. Wettbewerber-Recherche. Gehört eine konkurrierende Domain einer Holdinggesellschaft, die du nicht kanntest? WHOIS-Daten (sofern nicht geschwärzt) können Unternehmensstrukturen offenbaren – besonders bei .com-Domains, wo Organization und State/Province noch häufig sichtbar sind.
3. Expired-Domain-Monitoring. Das Expiry Date aus der WHOIS-Abfrage zeigt dir, wann eine interessante Domain frei werden könnte. Wer schnell ist, kann kurz nach dem Ablauf versuchen, sie zu registrieren. Dienste wie ExpiredDomains.net oder SnapNames helfen beim automatisierten Monitoring, aber das WHOIS-Tool gibt dir den ersten Blick.
4. Technischer Due Diligence. Nameserver und DNSSEC-Status aus dem WHOIS-Datensatz sind Teil jedes seriösen technischen Audits – ob vor einem Website-Kauf, einer Migration oder einer Security-Bewertung.
5. Missbrauchsabwehr. Du erhältst unerwünschte E-Mails oder Links von einer unbekannten Domain? Per WHOIS-Abfrage siehst du sofort, bei welchem Registrar die Domain liegt und welche Abuse-Kontaktadresse du nutzen kannst, um den Missbrauch zu melden.
Vergleich: WHOIS-Tools im DACH-Markt
Es gibt mehrere Wege, eine WHOIS-Abfrage durchzuführen. Hier ein ehrlicher Überblick der gängigen Optionen.
| Tool | Kostenlos | Ohne Anmeldung | .de/.at/.ch Fokus | Bulk-Abfragen | API |
|---|---|---|---|---|---|
| QuickCreator | Ja, unbegrenzt | Ja | Ja | Nein | Nein (geplant) |
| united-domains WHOIS | Ja | Ja | Stark .de-fokussiert | Nein | Nein |
| Domaintechnik.at WHOIS | Ja | Ja | Stark .at-fokussiert | Nein | Nein |
| DomainTools | Begrenzt (Free) | Nein, Konto nötig | International | Ja (Premium) | Ja (Premium) |
| ICANN RDAP | Ja | Ja | International | Nein | Ja |
| whois.com | Ja | Ja | International | Nein | Nein |
Ehrliche Einordnung: Für Einzel-Abfragen ohne Anmeldung und DACH-Fokus sind united-domains, Domaintechnik.at und QuickCreator gleichwertig stark. Wer Bulk-Abfragen oder eine API für automatisiertes Domain-Monitoring braucht, kommt an DomainTools oder einer RDAP-Implementierung nicht vorbei. Für die meisten manuellen Alltagschecks – wem gehört die Domain, wann läuft sie ab, welcher Registrar – reicht QuickCreator ohne jede Einschränkung.
Häufige Fragen
Was ist eine WHOIS-Abfrage und wofür brauche ich sie?
Eine WHOIS-Abfrage ist eine Datenbankabfrage, die öffentlich zugängliche Informationen über eine registrierte Domain liefert: Registrar, Registrierungsdatum, Ablaufdatum, Nameserver und – sofern nicht per DSGVO geschwärzt – Name und Kontaktdaten des Inhabers. Du brauchst sie, wenn du prüfen willst, wem eine Domain gehört, ob sie bald frei wird, bei welchem Anbieter sie liegt, oder wenn du den Inhaber für eine Kaufanfrage oder rechtliche Angelegenheit kontaktieren willst.
Warum sehe ich bei .de-Domains keine Inhaberdaten?
DENIC, die Vergabestelle für .de-Domains, hat nach Inkrafttreten der DSGVO 2018 die öffentliche Ausgabe von personenbezogenen Inhaberdaten eingestellt. Das betrifft Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer. Was du weiterhin siehst: Registrar, Nameserver, Status und Ablaufdatum. Für Inhaberinformationen musst du den Registrar direkt kontaktieren oder das Impressum der Website prüfen – das ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei gewerblichen Seiten gesetzlich vorgeschrieben.
Ist die WHOIS-Abfrage wirklich kostenlos und ohne Anmeldung?
Ja. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, keine Kreditkarte, kein Tageslimit. Du gibst die Domain ein und siehst direkt die Ergebnisse. Andere Tools wie DomainTools limitieren den kostenlosen Zugang stark oder verlangen eine Registrierung – bei QuickCreator gibt es diese Hürden nicht.
Was bedeutet „REDACTED FOR PRIVACY" in der WHOIS-Ausgabe?
Das bedeutet, dass der Registrar oder die Registry die persönlichen Daten des Inhabers aus Datenschutzgründen (DSGVO, CCPA oder freiwillige Privacy-Services des Registrars) aus der öffentlichen WHOIS-Ausgabe entfernt hat. Der Eintrag existiert weiterhin in der internen Datenbank des Registrars – er ist nur für die öffentliche Abfrage gesperrt. Legitime Anfragen (z.B. über Registrar Abuse Contact) können trotzdem bearbeitet werden.
Wie finde ich heraus, wann eine Domain abläuft?
Die WHOIS-Abfrage zeigt das Ablaufdatum unter Registry Expiry Date oder Expiry Date. Das Datum ist in UTC-Zeit angegeben. Läuft eine Domain ab, bleibt sie in der Regel noch 30–40 Tage in einer „Redemption Period", bevor sie für jedermann frei wird. Wer eine ablaufende Domain kaufen möchte, sollte Dienste wie Sedo oder NameJet nutzen, die Backorder-Dienste für expirierende Domains anbieten.
Kann ich WHOIS-Abfragen für alle Domains nutzen – auch .at und .ch?
Ja. Das Tool unterstützt alle gängigen TLDs: .de, .at, .ch, .com, .net, .org, .io und viele weitere. Für länderspezifische TLDs (ccTLDs) richtet sich die Tiefe der zurückgegebenen Daten nach der Politik der jeweiligen Registry. DENIC (.de), nic.at (.at) und SWITCH (.ch) haben alle nach 2018 die öffentlichen Inhaberdaten eingeschränkt – ähnlich wie die meisten europäischen ccTLD-Registries.
Was ist der Unterschied zwischen WHOIS und RDAP?
WHOIS ist das 40 Jahre alte Protokoll für Domain-Abfragen: Textausgabe, kein festes Format, kein HTTPS. RDAP (Registration Data Access Protocol) ist der 2019 von ICANN eingeführte Nachfolger: JSON-Ausgabe, einheitliches Schema, HTTPS, unterstützt unterschiedliche Zugriffsstufen. Für manuelle Einzel-Abfragen macht der Unterschied im Alltag kaum etwas aus – das Ergebnis ist dasselbe. Für automatisiertes Parsen von Massendaten ist RDAP deutlich zuverlässiger.
Wie kann ich den Inhaber einer Domain kontaktieren?
Drei Wege: (1) Impressum der Website – bei gewerblichen Seiten in der DACH-Region gesetzlich Pflicht, enthält Namen und Kontaktdaten. (2) Registrar Abuse Contact – die Missbrauchs-E-Mail im WHOIS-Datensatz; der Registrar leitet legitime Anfragen oft an den Inhaber weiter. (3) Für .de-Domains: DENIC-Webcheck und formelle Anfrage über DENIC. Wenn du eine Domain kaufen möchtest, empfiehlt sich der Kontakt über einen Domain-Broker wie Sedo oder Afternic.
Ist es legal, WHOIS-Abfragen für Wettbewerber-Domains durchzuführen?
Ja. WHOIS ist eine öffentlich zugängliche Datenbank – die Abfrage ist legal und von den Registries ausdrücklich vorgesehen. Die Nutzung der erhaltenen Daten für Spam, automatisiertes Massen-Harvesting oder kommerzielle Datenbankprodukte ist jedoch durch die Nutzungsbedingungen der meisten Registries ausdrücklich verboten. Für manuelle Recherchen und legitime Geschäftszwecke – Kaufinteresse, Wettbewerbsanalyse, Missbrauchsmeldungen – ist die Abfrage problemlos.
Nächster Schritt
Du hast die Domain-Inhaber-Informationen – jetzt willst du wissen, wie gut diese Domain im Web aufgestellt ist? Der Backlink Checker zeigt dir das Linkprofil jeder Domain: verweisende Domains, Domain Rating und Dofollow-Quote. Nützlich, bevor du eine Domain kaufst oder eine Kooperation eingehst.
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