Link Checker kostenlos
Alle internen und externen Links einer Seite prüfen – kostenlos, ohne Anmeldung. Ankertext, Linktyp und Nofollow-Attribute auf einen Blick.
URL eingeben, auf „Analysieren" klicken – der Link Checker liefert dir in Sekunden alle Links, die auf dieser Seite stecken: interne Links (auf dieselbe Domain), externe Links (auf fremde Domains) und Nofollow-Attribute. Dazu siehst du pro Link den Ankertext und den Linktyp – alles auf einen Blick, ohne Konto, ohne Tageslimit.
Egal ob du deine eigene .de-, .at- oder .ch-Domain technisch prüfen willst, eine Wettbewerberseite analysierst oder Linkstruktur-Probleme vor einem Relaunch aufdeckst: das Tool liest die Quellseite direkt aus und zeigt dir alle Links in einer sortierbaren Tabelle. Im Folgenden erfährst du, wie das Tool funktioniert, was die Ergebnisse bedeuten und wann eine Links-Analyse konkret hilft.
Links prüfen in 3 Schritten
Die Bedienung ist bewusst schlank gehalten. Du brauchst kein SEO-Vorwissen und kein Konto.
- URL eingeben. Trag die vollständige Adresse der Seite ein, die du prüfen willst – z.B.
https://example.de/kontaktoderhttps://example.de/blog/artikel. Die URL muss öffentlich erreichbar sein. - Auf „Analysieren" klicken. Das Tool ruft die Seite auf und extrahiert alle Links aus dem HTML-Quelltext.
- Ergebnisse lesen. Du siehst eine Zusammenfassung (Gesamtzahl, interne Links, externe Links, Nofollow-Links) und darunter eine Tabelle mit jedem einzelnen Link: Ziel-URL, Ankertext, Typ und Rel-Attribut.
Du kannst denselben Check beliebig oft wiederholen – mit anderen URLs oder zur Überprüfung nach Änderungen. Es gibt keinen Counter, kein „Noch X Checks heute frei".
Tipp für die erste Analyse: Fang mit der URL an, auf der du gerade SEO-Arbeit machst. Wenn du einen Artikel gerade neu verlinkt hast, prüf die Quellseite direkt nach dem Publish. Siehst du den neuen internen Link in der Tabelle? Dann ist er live.
Was du in der Link-Analyse siehst
Jede Analyse liefert zwei Ebenen: eine aggregierte Zusammenfassung oben und eine Detail-Tabelle mit jedem einzelnen Link. Das bedeuten die einzelnen Felder:
Zusammenfassung:
- Links gesamt – Alle gefundenen Links auf der geprüften Seite, unabhängig von Typ oder Attribut.
- Interne Links – Links, die auf dieselbe Domain zeigen (z.B. von
example.de/blogaufexample.de/kontakt). Sie stärken die interne Verlinkungsstruktur und verteilen PageRank innerhalb der Domain. - Externe Links – Links, die auf fremde Domains zeigen. Sie beeinflussen, wie Google deine Seite im thematischen Kontext einordnet – zu viele schwache externe Links können negativ wirken.
- Nofollow-Links – Links mit dem Attribut
rel="nofollow",rel="ugc"oderrel="sponsored". Diese übertragen keinen Linkjuice an die Zielseite.
Tabellen-Spalten:
- HREF – Die Ziel-URL des Links, also wohin der Link führt. Mit dieser URL kannst du direkt prüfen, ob die Verlinkung auf die richtige Seite zeigt oder ob sich ein Tippfehler eingeschlichen hat.
- Ankertext – Der sichtbare Linktext, den Nutzer und Suchmaschinen lesen. Bei internen Links zeigt der Ankertext Google, worum es auf der verlinkten Seite geht. Generische Ankertexte wie „hier klicken" oder „mehr erfahren" nutzen das SEO-Potenzial nicht aus.
- Typ – Intern oder extern. Direkte Unterscheidung, ob der Link innerhalb der Domain bleibt oder nach außen führt.
- Rel – Das Link-Attribut:
dofollow(kein Attribut gesetzt, überträgt Linkjuice),nofollow,ugc(User Generated Content) odersponsored. Wichtig für die Bewertung, welche Links SEO-Gewicht weitergeben.
Diese Felder sind dieselben, mit denen SEO-Agenturen und Inhouse-Teams Linkstrukturen bewerten – nur direkt im Browser, ohne Abo.
Warum interne Links für SEO entscheidend sind
Interne Verlinkung ist eines der am meisten unterschätzten On-Page-SEO-Hebel. Während Backlinks von außen kommen und von anderen abhängen, hast du bei internen Links vollständige Kontrolle.
Wie Google interne Links liest. Google-Crawler folgen internen Links, um neue Seiten zu entdecken und den Zusammenhang zwischen Seiten zu verstehen. Eine Seite, auf die viele interne Links zeigen, bekommt mehr Crawl-Budget und gilt als thematisch wichtig innerhalb der Domain. Das ist der Mechanismus hinter Pillar-Page-Strukturen, die auf google.de seit Jahren gut performen.
PageRank-Verteilung über interne Links. Der PageRank fließt nicht nur von außen in die Domain hinein – er verteilt sich auch intern. Wenn deine Startseite viel externen Linkjuice bekommt, kannst du diesen über interne Links zu wichtigen Unterseiten lenken. Fehlt die interne Verlinkung, „versickert" der Juice auf der Startseite und kommt nicht bei den Produktseiten an.
DACH-Praxis: Tools wie Seobility und Sistrix zeigen in ihren Audits regelmäßig, dass fehlende oder schwache interne Verlinkung bei .de-Domains zu den häufigsten On-Page-Problemen zählt – vor allem bei CMS-Seiten wie WordPress oder Typo3, wo Autoren interne Links oft vergessen oder mit generischen Ankertexten setzen. Searchmetrics-Studien zu deutschen SERPs bestätigen, dass Seiten in den Top 3 deutlich dichtere interne Verlinkungsstrukturen haben als Seiten auf Position 8-10.
GEO-Effekt (2026): Interne Links und KI-Suche. Google AI Overviews und Perplexity extrahieren Antworten aus Seiten mit klar verlinkten Themenstrukturen. Crawler brauchen konsistente interne Links, um thematische Cluster zu erkennen und Seiten als zitierwürdig einzustufen. Wer intern gut vernetzt ist, liefert dem Crawler den Kontext, den KI-Engines für präzise Zitate benötigen – ein Faktor, der 2026 bei der Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten zunehmend ausschlaggebend ist.
Drei häufige interne Link-Probleme, die du mit dem Link Checker findest:
- Waisenseiten (Orphan Pages) – Seiten, auf die keine internen Links zeigen. Sie werden von Google seltener gecrawlt und ranken schlechter. Du erkennst sie indirekt: wenn eine wichtige URL in der Ergebnistabelle anderer Seiten nie auftaucht, ist sie wahrscheinlich eine Waisenseite.
- Überoptimierte Ankertexte – Wenn dieselbe Ziel-URL immer mit exakt demselben Keyword-Ankertext verlinkt wird, kann das wie Manipulation aussehen. Ein Mix aus keyword-haltigen und generischen Ankertexten ist natürlicher.
- Links auf defekte oder weitergeleitete URLs – Interne Links, die auf 404-Seiten oder Weiterleitungsketten (301 → 301 → 301) führen. Der Link Checker zeigt dir die Ziel-URLs; ob diese erreichbar sind, prüfst du mit dem Dead Link Checker.
Externe Links verstehen: Linkjuice, Nofollow und thematische Relevanz
Externe Links sind nicht neutral – sie beeinflussen deine SEO-Sichtbarkeit in beide Richtungen.
Outbound-Links und thematische Autorität. Google betrachtet Outbound-Links als Kontextsignal. Wer auf seriöse, thematisch passende Quellen verlinkt (z.B. Studien, offizielle Statistiken, Fachportale), sendet ein positives Signal. Wer auf Spam-Seiten oder Link-Netzwerke verlinkt, kann Vertrauen verlieren. Die Empfehlung der SEO-Szene: Externe Links auf hochwertige Quellen setzen, nicht zögern – und schwache oder veraltete externe Links regelmäßig ausmisten.
Nofollow bei externen Links. Für externe Links, bei denen du nicht für die Quelle „bürgen" willst – z.B. Kommentare, Nutzerprofile, gesponserte Inhalte – ist rel="nofollow" oder rel="sponsored" die korrekte Auszeichnung. Das verhindert ungewollten Linkjuice-Abfluss und ist die Google-konforme Kennzeichnung für bezahlte oder ungeprüfte Links.
Externe Links prüfen mit dem Tool: Die Tabelle trennt interne und externe Links eindeutig. Filtere nach „extern" und schaue, wohin deine Seite verlinkt. Siehst du Links auf Domains, die nicht mehr existieren, oder auf themenfremde Seiten? Das sind Kandidaten für eine Bereinigung.
Linkjuice und externe Domains. Jeder externe Dofollow-Link gibt einen Teil deines internen PageRanks an die Zieldomain weiter. Bei einer gut verlinkten Seite ist das meist unproblematisch – aber wenn eine Seite Dutzende externe Dofollow-Links auf schwache Domains setzt, verwässert das den eigenen Link-Juice. Das Rel-Attribut in der Tabelle zeigt dir direkt, welche externen Links Dofollow sind.
Link Checker vs. Google Search Console: Was du wo siehst
Die Google Search Console (GSC) ist unverzichtbar – aber sie ersetzt keine direkte Link-Analyse auf Seitenebene.
| Feature | Google Search Console | QuickCreator Link Checker |
|---|---|---|
| Interne Links einer Seite | Aggregiert (keine Seitenebene) | Ja, per URL |
| Externe Links einer Seite | Nicht verfügbar | Ja |
| Ankertexte pro Link | Nein | Ja |
| Nofollow-Attribute | Nein | Ja |
| Wettbewerberseiten prüfen | Nein | Ja |
| Registrierung nötig | Ja (GSC-Zugang) | Nein |
| Eigene Domain prüfen | Vollständig | Ja, URL für URL |
GSC zeigt dir aggregierte Daten für deine gesamte Domain – „Top verlinkte Seiten" und „Top verlinkende Seiten" intern. Aber du kannst nicht auf Knopfdruck sehen, welche Links genau auf einer einzelnen Seite stehen, was die Ankertexte sind oder ob externe Links Nofollow-Attribute tragen.
Der Link Checker füllt diese Lücke: Eine URL eingeben und du siehst exakt, was auf dieser Seite verlinkt ist – Ankertext, Typ, Rel-Attribut, Ziel-URL. Das ist besonders nützlich bei Seiten-Audits, Content-Reviews und vor Relaunch-Projekten.
Empfohlene Kombi: GSC als Wahrheitsquelle für die eigene Domain (Rankings, Impressionen, Core-Web-Vitals) + Link Checker für die Detailsicht auf einzelne Seiten und Wettbewerberanalyse. Für den technischen Full-Audit kombinierst du den Link Checker mit dem Page SEO Checker, der zusätzlich Meta-Tags, Überschriftenstruktur und Ladezeit prüft.
Wann du Links auf einer Seite prüfen solltest
Links müssen nicht täglich gecheckt werden – aber es gibt konkrete Auslöser, bei denen ein Check sinnvoll oder nötig ist.
- Nach dem Publish eines neuen Artikels. Hast du interne Links korrekt gesetzt? Zeigen sie auf die richtigen URLs? Sind die Ankertexte aussagekräftig? Ein kurzer Check direkt nach dem Publish vermeidet, dass Fehler wochenlang unbemerkt bleiben.
- Vor einem Relaunch oder URL-Wechsel. Wenn sich URLs ändern, müssen alle internen Links aktualisiert werden. Mit dem Link Checker siehst du auf jeder Seite, welche Links gesetzt sind – und kannst systematisch prüfen, ob die Weiterleitungen stimmen.
- Bei einem Ranking-Drop einer einzelnen Seite. Wenn eine Seite plötzlich Sichtbarkeit verliert, ist ein Link-Audit einer der ersten Schritte. Hat die Seite noch ausreichend interne Verlinkung? Hat sich ein interner Link auf eine 404 verändert?
- Im Rahmen eines Content-Audits. Gehe systematisch durch deine wichtigsten Seiten und prüfe, ob die internen Links eine sinnvolle Struktur bilden. Thematisch verwandte Seiten sollten sich gegenseitig verlinken – mit passenden Ankertexten.
- Bei Wettbewerber-Analysen. Mit dem Link Checker kannst du auch Seiten deiner Wettbewerber analysieren: Wie viele interne Links setzen sie? Welche Ankertexte nutzen sie? Das gibt Hinweise auf ihre Content-Strategie.
- Vor einer Gastbeitrag-Kooperation. Wenn du auf einem externen Blog einen Gastbeitrag platzierst, prüfe vorher die Linkstruktur des Blogs – wie viele externe Links setzt die Seite, und tragen sie Nofollow-Attribute?
Vergleich: Link Checker Tools im Überblick
Es gibt mehrere Tools für die Link-Analyse auf Seitenebene. Hier eine ehrliche Einordnung.
| Tool | Kostenlos | Ohne Anmeldung | Interne + externe Links | Nofollow-Erkennung | DACH-Fokus |
|---|---|---|---|---|---|
| QuickCreator | Ja, unbegrenzt | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Seobility Link-Check | Begrenzt | Nein (Free-Account) | Ja | Ja | Ja (DACH) |
| netzpunkte.de Linkanalyse | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja (DE) |
| Sitechecker Internal Links | Begrenzt | Nein | Ja | Ja | Nein |
| Screaming Frog | Bis 500 URLs | Ja | Ja | Ja | Nein |
Ehrliche Einordnung: Screaming Frog ist das mächtigste Tool für umfangreiche Crawl-Projekte – aber es erfordert einen Download, eine Installation und kostet ab einer gewissen URL-Zahl. Seobility ist ein starkes DACH-Tool mit gutem Support für .de-Domains, setzt aber für die Link-Analyse einen Free-Account voraus.
QuickCreator ist die schnellste Option für URL-genaue Einzelprüfungen: keine Installation, kein Account, sofort nutzbar. Ideal für Ad-hoc-Checks, Wettbewerber-Sondierungen und schnelle Audits zwischen Meetings. Für einen umfassenden Domain-Crawl über Hunderte von Seiten ist ein spezialisiertes Crawling-Tool die bessere Wahl.
Häufige Fragen
Was ist ein Link Checker und wofür brauche ich ihn?
Ein Link Checker analysiert alle Links auf einer Webseite und zeigt dir, wohin sie führen, welchen Ankertext sie haben und ob sie Nofollow-Attribute tragen. Du brauchst ihn für On-Page-SEO-Audits, um interne Verlinkungsfehler zu finden, externe Links zu prüfen und sicherzustellen, dass deine Linkstruktur korrekt ist. Ohne diese Sicht weißt du nicht, ob deine Links auf die richtigen Seiten zeigen, ob Ankertexte SEO-tauglich sind und welche Links Linkjuice abfließen lassen.
Was ist der Unterschied zwischen internen und externen Links?
Interne Links verbinden Seiten innerhalb derselben Domain (z.B. von example.de/blog auf example.de/kontakt). Externe Links führen auf andere Domains (z.B. von example.de auf wikipedia.org). Interne Links verteilen PageRank innerhalb der Domain und helfen Google beim Crawlen deiner Seitenstruktur. Externe Links geben Linkjuice nach außen weiter – und senden ein thematisches Kontextsignal.
Was bedeutet Nofollow bei Links?
rel="nofollow" ist ein HTML-Attribut, das Google anweist, dem Link kein Ranking-Gewicht (Linkjuice) zu geben. Seit 2019 gibt es außerdem rel="ugc" (User Generated Content, z.B. Forum-Kommentare) und rel="sponsored" (bezahlte oder gesponserte Links). Diese Attribute sind für Google Empfehlungen, keine Befehle – aber in der Praxis respektiert Google sie weitgehend. Nofollow-Links sind nicht wertlos: Sie können Referral-Traffic bringen und für ein natürliches Linkprofil sorgen.
Ist der Link Checker wirklich kostenlos und ohne Anmeldung?
Ja. Kein Konto, keine E-Mail, keine Kreditkarte, kein Tageslimit. Du gibst eine URL ein und siehst sofort alle Links. Andere Tools wie Seobility verlangen für die Link-Analyse einen Free-Account; bei QuickCreator gibt es diese Schranke nicht.
Wie unterscheidet sich der Link Checker vom Backlink Checker?
Der Link Checker analysiert Links auf einer Seite – also Links, die von einer URL auf andere Seiten führen (interne und externe Outbound-Links). Der Backlink Checker zeigt eingehende Links – also welche externen Websites auf deine Domain verlinken. Beide Tools sind komplementär: der Link Checker für die On-Page-Linkstruktur, der Backlink Checker für das externe Linkprofil.
Kann ich auch Seiten von Wettbewerbern prüfen?
Ja. Das Tool kann jede öffentlich erreichbare URL analysieren – also auch Seiten von Wettbewerbern. So siehst du, welche Linkstruktur deine Konkurrenten auf bestimmten Seiten einsetzen, welche Ankertexte sie verwenden und wie viele interne Links auf wichtigen Seiten stehen.
Was tun bei sehr langen Link-Listen?
Die Tabelle ist sortierbar und filterbar. Sortiere nach Typ, um interne und externe Links getrennt zu betrachten. Für eine systematische Arbeit mit großen Linkmengen empfehle ich, die wichtigsten Seiten (Startseite, Pillar Pages, Top-Traffic-Seiten) separat zu prüfen und die Ergebnisse in einer Tabelle zu dokumentieren.
Funktioniert das Tool für .de-, .at- und .ch-Domains?
Ja. Der Link Checker ist sprach- und länderagnostisch. Jede öffentlich erreichbare URL – egal ob .de, .at, .ch, .com oder eine andere TLD – kann geprüft werden. Es gibt keine regionalen Einschränkungen.
Nächster Schritt
Du kennst jetzt die Linkstruktur deiner Seite. Der logische nächste Schritt: prüfen, ob die verlinkten Seiten überhaupt erreichbar sind. Der Dead Link Checker zeigt dir, welche Links auf deiner Domain auf 404-Seiten oder defekte URLs führen – und welche du dringend reparieren oder weiterleiten solltest.
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