Brand Mentions sind in aller Munde, seit Google seine Algorithmen stetig weiterentwickelt und KI-basierte Suchen den Online-Wettbewerb auf ein neues Level heben. Doch was steckt eigentlich dahinter, warum reden alle SEO-Expert:innen darüber und wie nutzt gerade das SaaS- und Content-Marketing-Umfeld dieses Konzept strategisch?
Unter „Brand Mentions“ versteht man jede Nennung eines Markennamens, Produkts oder Unternehmens im Internet – unabhängig davon, ob ein klickbarer Link (Backlink) gesetzt wurde. Es reicht schon, wenn Ihr Firmenname, ein spezielles Produkt oder Ihre Dienstleistung in einem Blogartikel, Podcast, Social-Media-Post, einem Kundenkommentar in einem Forum oder sogar in einer Online-Bewertung auftaucht. Diese Erwähnungen liefern Suchmaschinen wertvolle Hinweise auf Bekanntheit, Relevanz und Vertrauenswürdigkeit Ihrer Marke (mediaconversion.ch Glossar, Frontify Guide).
Anders als bei Backlinks zählt hier allein die Erwähnung – Kontext, Häufigkeit und Tonalität werden mittels KI, Natural Language Processing (NLP) und Entity Recognition von Suchmaschinen bewertet (TorontoSEO SEO-News 2025).
Merkmal | Brand Mentions | Backlinks |
---|---|---|
Definition | Markenname genannt (ohne Link) | Verlinkung von externer Seite |
SEO-Wirkung | Relevanz, Kontext, Vertrauenssignale | Linkkraft, Autorität, Ranking |
Bedeutung für Google | Kontextuelles Entity-Signal, E-E-A-T | Direktes Ranking-Signal |
AI/SGE-Search-Rolle | Sehr relevant (Kontext/Sentiment) | Basissignal, ergänzt Mentions |
Sichtbarkeit im Web | Steigert Awareness, verschiedene Kanäle | Fördert organischen Traffic |
Brand Mentions gelten als die „neuen Backlinks des Entity-Zeitalters“, da Google zunehmend Wert auf Inhalte legt, die im Web präsent und von Menschen, Medien und Communities regelmäßig erwähnt werden – unabhängig von Links (Backlinko High Quality Backlinks 2025, Growthner Blog).
Google ist längst dazu in der Lage, Markennennungen auch ohne Link via NLP, Entity Recognition und Sentiment-Analyse als wichtiges Reputations- und Relevanzsignal zu erkennen und kontextuell zu bewerten. Im Fokus stehen:
„Offsite-Erwähnungen werden als Beweise für Expertise und Vertrauenswürdigkeit von Google immer stärker gewichtet.“ (AIOSEO Google AI Overviews Guide 2025)
KI-Suchfunktionen (Search Generative Experience) und Voice Search bevorzugen Marken, die häufig und mit positiver Konnotation erwähnt werden. Brand Mentions liefern grundlegende Trainingsdaten für AI-Ausspielungen und Featured Snippets (Cognism SaaS Marketing 2025).
Häufigkeit, Tonalität und Kontext der Erwähnungen entscheiden maßgeblich darüber, wie vertrauenswürdig eine Brand für User und Suchmaschinen wirkt.
1. Monitoring:
2. Datengestützte Analyse:
3. Outreach & Conversion:
4. Automatisierung & Programmatic PR:
Brand Mentions entwickeln sich 2025 zum zentralen Hebel für Sichtbarkeit, Authority und KI-basierte Sucherfolge. Unternehmen, die gezielt auf systematische Mentions und deren Qualität setzen, verschaffen sich nachhaltige SEO- und Branding-Vorteile – gerade im SaaS- und digitalen Content-Marketing. Monitoring, Automation und nutzerzentrierter Content bringen hier die entscheidenden Skaleneffekte.
Weiterführende Ressourcen und Benchmarks finden Sie sowohl in internationalen Tool- und Blog-Ressourcen als auch in deutschen Marketing-Portalen. Besonders die Einbindung von Brand Mentions in die gesamte Content- und SEO-Strategie bleibt (nicht nur für 2025!) essenziell.
Quellen & Lesetipps: